literapedia bern
Das Lexikon der Berner Schriftstellerinnen
und Schriftsteller

Howald, Johann: Unterschied zwischen den Versionen

Aus literapedia bern
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
[[File:Dürrenmatt.jpg|thumb|Friedrich Dürrenmatt bei der Verleihung des Ernst-Robert-Curtius-Preises für Essayistik 1989 in Bonn]]
<!--schweizbezogen-->
'''Johannes Howald''' (auch '''Johann Howald''') (* [[28. Dezember]] [[1854]] in [[Thörigen]]; † [[24. November]] [[1953]] in [[Bern]], [[Reformierte Kirche|reformiert]], [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in Thörigen) war ein [[Schweiz]]er [[Lehrer]] und [[Schriftsteller]].
== Leben ==
Howald wurde am 28. Dezember 1854 in Thörigen als Sohn eines [[Landwirt|Bauer]]n und Pferdehändlers geboren. Er absolvierte zwischen 1871 und 1874 eine [[Primarlehrer]]ausbildung am evangelischen Seminar Muristalden in Bern. In der Folge unterrichtete Johannes Howald in [[Bolligen]], bevor er von 1875 bis 1938 als Seminarlehrer für Deutsch und Geschichte am Seminar Muristalden tätig war. Dazu wirkte er viele Jahre als [[Redakteur]] des ''Schweizerischen Evangelischen Schulblatts''.


'''Friedrich Josef Dürrenmatt''' (* 5. Januar 1921 in Konolfingen; † 14. Dezember 1990 in Neuenburg) war ein Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler.
Johannes Howald heiratete im Jahr 1884. Er verstarb am 24. November 1953 fünf Wochen vor Vollendung seines 99. Lebensjahres in Bern.


== Persönlicher Beitrag ==
Howald trat als vielseitiger Schriftsteller hervor. Sein germanistisches und literarisches Gesamtwerk umfasst eine [[Monografie]], berndeutsche Fassungen von Teilen des [[Neues Testament|Neuen Testaments]], erschienen 1936, 1940 und 1944, Gedichtsammlungen sowie [[Versepos|Versepen]].
== Werke (Auswahl) ==
* ''Der Werkzeuge Rangstreit''. Versepos, 1890
* ''Sonnenschein ins Herz hinein''. Gedichtsammlung, 1894
* ''Und rot ist die Ros''. Versepos, 1923
* ''Ulrich Dürrenmatt und seine Gedichte''. Monografie, 1927
* ''Es neus Näschtetli Bärndütsch für Jung und Alt''. Gedichtsammlung, 1929


== Literatur ==
* ''Schweizerisches Evangelisches Schulblatt'' vom 2. Mai 1925
* [[Wilhelm Kosch]]: ''Deutsches Literatur-Lexikon, Bd. 8,'' S. 167


== Leben ==
== Weblinks ==
* {{HLS|11961|Howald, Johannes}}
* [http://bernensia.ch/biographien/howald1854.php ''Howald, Johannes.''] In: ''bernensia.ch''
* {{DNB-Portal|124015301}}
* [http://www.digibern.ch/jahrbuch_oberaargau/jahrbuch_1965/JBOAG_1965_148_152_howald_gedichte.pdf ''Howald, Johannes''] In: ''www.digibern.ch, Jahrbuch des Oberaargaus, Bd. 8 (1965)'', abgerufen am 21. März 2010
 
{{Normdaten|PND=124015301|VIAF=5855046}}


{{SORTIERUNG:Howald, Johannes}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]
[[Kategorie:Schweizer]]
[[Kategorie:Geboren 1854]]
[[Kategorie:Gestorben 1953]]
[[Kategorie:Mann]]


== Auszeichnungen ==
{





Version vom 30. September 2011, 11:27 Uhr

Johannes Howald (auch Johann Howald) (* 28. Dezember 1854 in Thörigen; † 24. November 1953 in Bern, reformiert, heimatberechtigt in Thörigen) war ein Schweizer Lehrer und Schriftsteller.

Leben

Howald wurde am 28. Dezember 1854 in Thörigen als Sohn eines Bauern und Pferdehändlers geboren. Er absolvierte zwischen 1871 und 1874 eine Primarlehrerausbildung am evangelischen Seminar Muristalden in Bern. In der Folge unterrichtete Johannes Howald in Bolligen, bevor er von 1875 bis 1938 als Seminarlehrer für Deutsch und Geschichte am Seminar Muristalden tätig war. Dazu wirkte er viele Jahre als Redakteur des Schweizerischen Evangelischen Schulblatts.

Johannes Howald heiratete im Jahr 1884. Er verstarb am 24. November 1953 fünf Wochen vor Vollendung seines 99. Lebensjahres in Bern.

Howald trat als vielseitiger Schriftsteller hervor. Sein germanistisches und literarisches Gesamtwerk umfasst eine Monografie, berndeutsche Fassungen von Teilen des Neuen Testaments, erschienen 1936, 1940 und 1944, Gedichtsammlungen sowie Versepen.

Werke (Auswahl)

  • Der Werkzeuge Rangstreit. Versepos, 1890
  • Sonnenschein ins Herz hinein. Gedichtsammlung, 1894
  • Und rot ist die Ros. Versepos, 1923
  • Ulrich Dürrenmatt und seine Gedichte. Monografie, 1927
  • Es neus Näschtetli Bärndütsch für Jung und Alt. Gedichtsammlung, 1929

Literatur

  • Schweizerisches Evangelisches Schulblatt vom 2. Mai 1925
  • Wilhelm Kosch: Deutsches Literatur-Lexikon, Bd. 8, S. 167

Weblinks

{


Weblinks UB Bern

Weblinks

Quellen

Achtung: Der Sortierungsschlüssel „Durrenmatt, Friedrich“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Howald, Johannes“.