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Hostettler, Urs: Unterschied zwischen den Versionen

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<!--schweizbezogen-->[[Datei:Urs Hostettler Edit.jpg|miniatur|upright|Urs Hostettler im Mai 2007]]'''Urs Hostettler''' (* [[14. August]] [[1949]] in [[Bern]]) ist ein [[Schweiz]]er [[Spieleautor|Spieleerfinder]], Autor und Liedermacher.<ref>[http://lexikon.a-d-s.ch/edit/detail_a.php?id_autor=814 Eintrag bei Autorinnen und Autoren der Schweiz], Stand 11. November 2007</ref> Er studierte Mathematik, ist mit einer Psychologin verheiratet und hat zwei Söhne. Die Familie lebt in Bern.
'''Urs Hostettler''' (* 14. August 1949 in Bern) ist ein Schweizer Spieleerfinder, Autor und Liedermacher.<ref>[http://lexikon.a-d-s.ch/edit/detail_a.php?id_autor=814 Eintrag bei Autorinnen und Autoren der Schweiz], Stand 11. November 2007</ref> Er studierte Mathematik, ist mit einer Psychologin verheiratet und hat zwei Söhne. Die Familie lebt in Bern.


== Genossenschaft und Verkaufsladen ==
Mitglied im Berner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Verein (BSV).


In den Achtzigerjahren veranstaltete eine Gruppe um Urs Hostettler regelmässig Spielabende, an denen unkonventionelle Gesellschaftsspiele gespielt und gelegentlich auch selber entwickelte Prototypen neuer Spiele getestet wurden. Hostettler gründete 1982 mit anderen Mitgliedern dieser Gruppe die Genossenschaft ''„Fata Morgana“'' (Vertrieb von Spielen und Liedermacher-Platten) und später das ''„Drachennest“'', einen Verkaufsladen für Spiele und Drachen in der Berner Altstadt.
== Persönlicher Beitrag ==
 
Wenn  ich mich beschreibe läuft das stets auf eine Aufzählung heraus, was ich  alles mache und gemacht habe. Das sieht nach Chamäleon aus, und doch  bin ich ein Bär, alles ergibt einen Sinn, aber nicht auf acht Zeilen.
== Spiele ==
[[Datei:Wahre-walter-box.jpg|miniatur|upright|''Der wahre Walter'': Satire des [[Fichenskandal]]s]][[Datei:Schraumen-board.jpg|miniatur|upright|''Schraumen'' auf der Auswahlliste zum „[[Spiel des Jahres]]“]]
Gemeinsam mit dem Kabarettisten [[Joachim Rittmeyer]] kreierte er das ''Wahlspiel'', ''Schicksack'' und ''Kreml'', wobei letzteres 1987 auf der [[Spiel des Jahres − Auswahlliste|Auswahlliste]] zum „[[Spiel des Jahres]]“ erschien.
 
''Schicksack'' ist ein Brettspiel von 1983 für drei bis sechs Spieler ab 12 Jahren. Das Spiel dauert etwa 90 Minuten. Der Name leitet sich ab von ''Schick''sal und ''Sack''gasse. Das Spielbrett und die Karten wurden zusätzlich in einem Stoffsack verkauft. Das Spiel handelt von den schicksalshaften Wendungen im Leben der Spieler. Diese machen während des Ziehens auf dem Brett ihren Weg von der Geburt bis zur Erleuchtung. Die Reaktionen während dem Lebensweg werden auf Kärtchen vorgegeben. Diese zufälligen Reaktionen müssen von den einzelnen Spieler begründet werden können. Ob die Begründung gut oder schlecht war, darüber entscheidet dann eine Jury (die anderen Mitspieler). Die Produktion dieses Spiels wurde eingestellt und ist bei Fata Morgana vergriffen.
 
Das ''Wahlspiel'' von 1983 ist ein Brettspiel, welches die Wahlen in der Schweiz parodiert. Es gibt diverse Karten von Politikern mit spezifischen politischen Zielen. Die Spieler bilden nun eine zufällige Partei mit diesen Karten und können dann zwei Politiker ihrer Wahl ins Rennen für [[Kantonsparlament|Kantonsratsitze]], später dann für [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalratsitze]] und am Schluss für einen Sitz im [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat senden]] (insgesamt drei Spielrunden). Es gibt ''Ereignisse'' und ''Wähler'' als Karten, die von den Spielern auf gewissen Feldern dazu gekauft oder ins Spiel gebracht werden können. Wähler geben ihre Stimmen (Spielchips) vor allem Politiker mit bestimmten Zielen und Ereignisse können auf die Wählerschaft der Kandidaten positiv oder negativ einwirken. Es haben die Kandidaten gewonnen, die am Ende die meisten Stimmen gemacht haben.
 
''Veto'' ist ein [[Spielbuch]] von 1986 zur Evaluation von Elternverhalten. Auf den Seiten sind Entwicklungsstufen des Kindes von der Geburt bis zum Erwachsenenalter angegeben. Gespielt wird zu zweit. Der eine liest auf der Seite die einzelnen Sätze vor. Zum Beispiel „Du ernährst das Kind. – Du wickelst das Kind. – Du erzählst ihm Märchen. – …“ Bei jedem Satz darf der andere Spieler „Veto“ rufen, wenn er mit der Aussage nicht einverstanden ist. Unter jedem Satz ist ein Verweis auf eine weitere Seite, auf die nun der andere Spieler blättern muss. Dort befindet sich die Seite der Entwicklungsstufe, die aus Konsequenz aus dem Veto zu erwarten wäre. Zum Beispiel wenn bei „Du erzählst im Märchen“ ein Veto eingeworfen wurde, so erzieht der Spieler das Kind zu einer realistischen Denkweise. Am Ende des Spiels wird dem Mitspieler vorgelesen, zu welcher Person er nun durch sein Verhalten sein Kind erzogen hat.
 
''[[Kreml (Spiel)|Kreml]]'' von 1986 (englische Version ''„Kremlin“'', herausgegeben von [[Avalon Hill]], Träger eines „[[Origins Award]]“ 1988) ist eine Parodie der [[Sowjetunion|sowjetrussischen]] Politik. Dieses Gesellschaftsspiel lässt sich nicht in klassischen Sinn in die gängigen Spielarten einteilen, da ihm sowohl ein Spielbrett wie auch Spielkarten im herkömmlichen Sinn fehlen. Die Spieler spielen die Rolle grauer Eminenzen, welche hinter Kandidaten stehen, die um Ministerposten bis hinauf zum Amt des Staats- und Parteichefs kämpfen. Nimmt ein Spieler dabei mehr als nötig Einfluss auf das Spielgeschehen, so verrät er seine „Beziehungen“ und macht sich dadurch angreifbar. Kreml stellt insofern ein Kuriosum dar, als man durch weitestgehende Passivität und Unauffälligkeit beste Gewinnchancen wahren kann. Der Spielverlauf nimmt dabei immer wieder überraschende Wendungen.
 
Das 1989 erschienene [[Kartenspiel]] ''[[Ein solches Ding]]'' kam 1989 auf die Auswahlliste zum „Spiel des Jahres“ und belegte 1990 den 3. Platz beim [[Deutscher Spielepreis|deutschen Spielepreis]]. Die Karten tragen je ein Attribut zu einem beliebigen „Ding“ (bsp. „schwimmt“). Das Ziel ist es nun, möglichst viele Karten hinzulegen und trotzdem noch ''ein solches Ding'' zu finden, welches alle Attribute erfüllt und auch real existiert oder existieren könnte. Die Spielweise der „Kette“ (viele Karten aneinanderlegen und evtl. anzuzweifeln) findet sich auch im Spiel ''Anno Domini'' wieder. Man kann dieses Spiel deshalb als Vorläufer des Anno Domini bezeichnen.
 
''[[Der wahre Walter]]'' von 1991 ist eine Parodie auf den Schweizer [[Fichenskandal]]. Im Spiel geht es nun darum, auf Karteikarten mit Aussagen mit einem oder zwei zensierten Wörter passende Ersatzwörter zu finden. Anstelle des ursprünglichen Wortes steht „WALTER“ weiss auf schwarz im Satz. Ein Spieler ist in der Rolle der „Sphinx“, die bei den eingeschwärzten Stellen dasjenige aufschreibt, was zu ihr persönlich passen würde. Diese Aussagen der ''Sphinx'' werden „wahre Walter“ genannt. Die Mitspieler versuchen nun die Antworten zu fälschen und schreiben auf, was sie für die passenste Antwort der ''Sphinx'' halten würden. Die ''Sphinx'' liest anschliessend alle Aussagen vor und die Spieler müssen nun heraus finden, welche Aussagen die richtigen sind.
 
''[[Tichu]]'' von 1991 ist ein Kartenspiel, welches angeblich eine in der Gegend von [[Nanjing]] ([[China]]) gespielte lokale Variante der vor allem in ostasiatischen Ländern verbreiteten Familie der [[Climbing Games]] ist. Die Spielkarten wurden ähnlich wie [[Cosmic Eidex]] neu gestaltet und geben dem Spiel nun das eigene Flair.
 
Auch ''[[Schraumen]]'' (1992, in Deutschland ''Schraumeln'') stand auf der Auswahlliste zum „Spiel des Jahres“. Es ist ein Kartenspiel, bei dem die Spielregeln vor zu durch Schriftrollen (Karten) aufgestellt werden. Es wird um violette Spielchips (''Pflaumen'') gespielt. Jeder Spieler ist mehrmals rundherum an der Reihe seine favorisierten Regeln auszuspielen und weitere Schriftrollen zu versteigern. Gewonnen hat derjenige Spieler, der am Ende die meisten Pflaumen sein eigen nennen darf.
 
Die ''ZeitReise'' (1993) ist ein von Fata Morgana vertriebenes Spiel. Erfunden wurde es von Prof. Dr. Werner Meyer und lic. phil. Christoph Döbeli. Es ist ein Lernspiel für Geschichte. Es besteht aus verschiedenen Kartonschachteln, die Zeitepochen darstellen und einigen Spielkarten, die historische Themengebiete, Quellen, Zeitmaschinen, etc. verkörpern. Es werden je drei Karten zufällig in drei Kartonschachteln verstaut. Der Spieler oder die Spielerteams reisen nun in die einzelnen Zeitepochen mit einer Zeitmaschine (bestimmte Spielkarten) und können dort nach Quellen und Themen stöbern. In einem Spieldurchgang kann immer nur ein Kästchen besucht und eine Aktion durchgeführt werden. Die Karten werden in den einzelnen Kästchen durch die Spieler neu zusammengestellt. Gewonnen hat der Spieler oder das Team, welches es zuerst schafft, eine komplette Themenserie mit Karten inkl. ihrer Zeitmaschine in einer Epoche zu platzieren.
 
''[[Cosmic Eidex]]'' ist 1998 entstanden und ist eine Abwandlung, bzw. Erweiterung des [[Jass]]-Spieles mit zusätzlichen Sonderregeln, die vor Spielbeginn ausgelost werden. Es gibt etliche Kombinationen von Sonderregeln.
 
''[[Anno Domini (Spiel)|Anno Domini]]'' ist ein Kartenspiel von 1998. Auf den Karten ist auf einer Seite ein historisches Ereignis aufgeschrieben, auf der anderen Seite der genaue geschichtliche Zeitpunkt dieses Ereignisses. Ziel ist es nun, die Ereignisse nacheinander korrekt chronologisch in einer Kette einzusortieren. Ein Mitspieler kann eine Kette immer anzweifeln und dann muss die Korrektheit überprüft werden. Wenn die Kette nicht chronologisch stimmt, muss der letzte, der eine Karte einsortiert hat, Strafkarten aufnehmen. Stimmt dagegen die Reihenfolge, so muss der Zweifler Strafkarten aufnehmen. Gewonnen hat der Spieler, der als erstes keine Karten mehr besitzt.
 
''[[Wie ich die Welt sehe]]'' ist ein Kartenspiel von 2004, welches eine Abwandlung des Spieles ''der wahre Walter'' ist. Ein Spieler liest eine Karte vor, bei der ein oder zwei Wörter ausgelassen wurden. Anstelle freier Antworten, müssen nun von einer Auswahl von Antwortkarten, die ein Spieler in der Hand hält, die passenste ausgewählt werden. Diese Antwortkarten werden verdeckt abgegeben und gemischt und nun wählt der Spieler, der die Aussage vorgelesen hat, die für ihn passenste aus. Derjenige der die gewählte Karte gelegt hat, kriegt einen Punkt und liest die nächste Aussage vor.
 
Weitere Spiele von Hostettler sind:
* Hotellife (1990)
* Millionen von Schwalben (2006: Fussball-WM-Spiel)
 
== Krimispiele ==
 
Seit 1993 veranstaltet ''Urs Hostettler'' zusammen mit dem Fata Morgana-Team [[Krimispiel]]e (''„Mystery Weekends“''). Diese Kulturform enthält Elemente aus [[Theater]], [[Kriminalroman]], [[Logik|logischen]] [[Rätsel]]n, [[Satire]] und [[Improvisation]].
[[Datei:Urs-hostettler-2.jpg|miniatur|upright|Urs Hostettler als „Thüring von Tribolet“ in „Der grosse Aufschwung“ 2007]]
 
*''Morsoc (1993)'': Parodie um [[Sherlock Holmes]]. Der Skript handelte um eine suspekte 'Moriarty Society', die Prof. Brian Moriarty, den Gegenspieler von Sherlock Holmes verehrt.
*''Switch-Timemobil (1994)'': Parodie auf das [[Smart (Auto)|Swatch-Mobil]] von [[Nicolas Hayek]]. Der Manager ''Nicolas Walek'' führte den Prototyp des Switch-Timemobils, einer [[Zeitmaschine]] für jeden, auf einem Erfinderkongress vor.
*''Wilhelm Tell Freilichtspiele (1995)'': Parodie auf die [[Wilhelm Tell|Tell]]-Freilichtspiele [[Interlaken]] <ref name="Tell">[http://www.tellspiele.ch/ Tellspiele Interlaken]</ref>.
*''Annegrethe Schweinetalk Live (1996)'': Parodie auf [[Schreinemakers Live]] von [[Margarethe Schreinemakers]].
*''Literaturtage (1997)'': Parodie auf [[Salman Rushdie]] und [[Die satanischen Verse]].
*''Demolypics (1998)'': Parodie auf die Bewerbungen neuer Sportarten als olympische Disziplin.
*''Der Orden Ford Vox (1999)'': [[Sekte]]nparodie
*''Operation Tatzelwurm (2000)''
*''1912 (2001)'': Parodie der [[Belle Époque]]
*''Die Sicherheitsmesse MESS (2003)''
*''Genie und Wahnsinn (2004)'': Parodie einer privaten [[Psychiatrie]] mit kannibalischen Betreibern.
*''Der grosse Aufschwung (2007)'': Parodie diverser politischer Vorgänge: [[Kontroverse um den Bau von Minaretten in der Schweiz|Schweizer Minarettstreit]], Forderung von [[Ulrich Giezendanner]] nach [[Formel 1|Formel-1]]-Rennstrecken, etc.
 
== Musik ==
 
1972 trat Urs Hostettler mit berndeutschen Liedern am 1. Folkfestival auf der [[Lenzburg]] auf. 1973 schloss er sich mit dem Gitarristen ''Martin Diem'' und dem Geiger ''Luc Mentha'' zu einem Trio zusammen, das Konzerte mit alten [[Ballade]]n und Volksmusik gab und zwei Alben aufnahm. 1978 löste sich die Gruppe auf, und Urs Hostettler gründete als Nachfolgeprojekt die Gruppe ''„Gallis Erbe“'' (die Erben des [[Emmental]]er [[Bauernkriege|Bauernführers]] [[Ueli Galli]]).
 
''„Gallis Erbe“'' besteht aus den folgenden Musikern:
* ''Christophe Girardin'' (Geige, Flöte),
* ''Sepp Reinhardt'' (Gitarre),
* ''Märk Würmli'' (Bass),
* ''Katharina Siegenthaler Hostettler'' (Harfe, Mandoline),
* ''Urs Hostettler'' (Gesang, Halszither, Gitarre),
* ''Ursula Morell'' (Gesang).
 
1979 erschien von Urs Hostettler das Liederbuch ''Anderi Lieder'' mit 120 eher ungewohnten Schweizer Volksliedern und Erläuterungen zu den historischen Hintergründen.
 
[[Diskografie]]
* 1975 ''FOLK'' (3 Lps, CBS LSP 13096)
* 1976 HOSTETTLER/DIEM/MENTHA (Image U-764-002)
* 1977 LIEDER & TÄNZ US DR SCHWYZ (Image U-775-006)
* 1978 ÜBERENTWICKLUNG – UNTERENTWICKUNG (Voxpop 4015)
* 1980 GALLIS ERBE ([[Zytglogge Verlag|Zytglogge]] 229)
* 1994 Doppel-CD ANDERI LIEDER (Fata Morgana)


== Literatur ==
== Literatur ==


1991 veröffentlichte Hostettler nach zwölfjährigen Rechercherchen ein Werk über den schweizerischen [[Bauernkrieg]] von 1653 mit dem Titel ''Der Rebell vom [[Eggiwil]]''. Diese Geschichte im Reportagestil ist auf die Person von [[Ueli Galli]] fokussiert und im [[Zytglogge Verlag]] Gümligen erschienen. Der Autor erhielt dafür 1992 den Buchpreis der Stadt Bern.
1991 veröffentlichte Hostettler nach zwölfjährigen Rechercherchen ein Werk über den schweizerischen Bauernkrieg von 1653 mit dem Titel ''Der Rebell vom Eggiwil''. Diese Geschichte im Reportagestil ist auf die Person von Ueli Galli fokussiert und im Zytglogge Verlag Gümligen erschienen. Der Autor erhielt dafür 1992 den Buchpreis der Stadt Bern.


== Preise ==
== Preise ==
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* 1992 Buchpreis der Stadt [[Bern]]
* 1992 Buchpreis der Stadt [[Bern]]
* 1998 Burgdorfer Bund-Krimipreis (mit Fata Morgana Team)
* 1998 Burgdorfer Bund-Krimipreis (mit Fata Morgana Team)
=== Spielepreise ===
* [[Spiel des Jahres]]
** ''[[Kreml (Spiel)|Kreml]]'': [[Spiel des Jahres – Auswahlliste|Auswahlliste]] 1987
** ''[[Ein solches Ding]]'': Auswahlliste 1989
** ''[[Schraumeln]]'': Auswahlliste 1992
** ''[[Wie ich die Welt sehe]]'': [[Spiel des Jahres – Empfehlungsliste|Empfehlungsliste]] 2005
* [[Der Goldene Pöppel]]
** ''[[Kreml (Spiel)|Kreml]]'': 1. Platz 1987, 2. Platz 1988
** ''[[Ein solches Ding]]'': 3. Platz 1989, 3. Platz 1990
* [[Deutscher Spiele Preis]]
** ''[[Ein solches Ding]]'': 3. Platz 1990
** ''[[Schraumeln]]'': 5. Platz 1992
* [[à la carte Kartenspielpreis]]
** ''[[Tichu]]'': 3. Platz 1992
** ''[[Anno Domini (Spiel)|Anno Domini]]'': 3. Platz 1999
** ''[[Wie ich die Welt sehe]]'': 3. Platz 2005
* [[Origins Award]]
** ''[[Kreml (Spiel)|Kreml]]'': 1988
* [[Niederländischer Spielepreis]]
** ''[[Tichu]]'': nominiert 2006


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
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* [http://urs.fatamorgana.ch/ Homepage von Urs Hostettler]
* [http://urs.fatamorgana.ch/ Homepage von Urs Hostettler]
* [http://www.fatamorgana.ch/mystery/default.asp Mystery-Seite von Fata Morgana]
* [http://www.fatamorgana.ch/mystery/default.asp Mystery-Seite von Fata Morgana]
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Urs Hostettler (* 14.8.1949)
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Mitglied im Berner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Verein (BSV).
== Persönlicher Beitrag ==
Wenn ich mich beschreibe läuft das stets auf eine Aufzählung heraus, was ich alles mache und gemacht habe. Das sieht nach Chamäleon aus, und doch bin ich ein Bär, alles ergibt einen Sinn, aber nicht auf acht Zeilen.
== Weblinks UB Bern ==
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Version vom 31. Mai 2011, 14:03 Uhr

Urs Hostettler (* 14. August 1949 in Bern) ist ein Schweizer Spieleerfinder, Autor und Liedermacher.[1] Er studierte Mathematik, ist mit einer Psychologin verheiratet und hat zwei Söhne. Die Familie lebt in Bern.

Mitglied im Berner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Verein (BSV).

Persönlicher Beitrag

Wenn ich mich beschreibe läuft das stets auf eine Aufzählung heraus, was ich alles mache und gemacht habe. Das sieht nach Chamäleon aus, und doch bin ich ein Bär, alles ergibt einen Sinn, aber nicht auf acht Zeilen.

Literatur

1991 veröffentlichte Hostettler nach zwölfjährigen Rechercherchen ein Werk über den schweizerischen Bauernkrieg von 1653 mit dem Titel Der Rebell vom Eggiwil. Diese Geschichte im Reportagestil ist auf die Person von Ueli Galli fokussiert und im Zytglogge Verlag Gümligen erschienen. Der Autor erhielt dafür 1992 den Buchpreis der Stadt Bern.

Preise

  • 1983 Anerkennungspreis für Musik Kanton Bern
  • 1986 Werkjahr Literatur Stadt und Kanton Bern
  • 1992 Buchpreis der Stadt Bern
  • 1998 Burgdorfer Bund-Krimipreis (mit Fata Morgana Team)

Einzelnachweise

Weblinks

Weblinks UB Bern

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Quellen