Sterchi, Beat: Unterschied zwischen den Versionen

(Auszeichnungen)
 
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* 2003 Preis der Welti-Stiftung für das Drama für ''Nach Addis Abeba''
 
* 2003 Preis der Welti-Stiftung für das Drama für ''Nach Addis Abeba''
 
* [http://www.bern.ch/stadtverwaltung/prd/kultur/foerderung «Weiterschreiben», Stadt Bern] 2013
 
* [http://www.bern.ch/stadtverwaltung/prd/kultur/foerderung «Weiterschreiben», Stadt Bern] 2013
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* 2018 Literaturpreis Kanton Bern für ''Aber gibt es keins''
  
 
== Werke ==
 
== Werke ==

Aktuelle Version vom 12. Juni 2018, 07:08 Uhr

Beat Sterchi (* 12. Dezember 1949 in Bern) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Persönlicher Beitrag

Nichts mache ich lieber, als die Arbeit der andern. Besonders gerne beschreibe ich mich selbst. Da Schreiben mein Beruf ist, tue ich das am liebsten gratis. Call me Ismael! (ca. 1994)

Leben

Nach dem Besuch von Primar- und Sekundarschule machte Beat Sterchi eine Lehre als Metzger. 1970 wanderte er nach Kanada aus, wo er verschiedene Tätigkeiten ausübte und nebenher eine Abendschule absolvierte. Das anschliessende Studium der Anglistik an der University of British Columbia bei Vancouver schloss er mit dem Grad eines Bachelors ab. 1975 ging er nach Honduras, wo er in der Hauptstadt Tegucigalpa bis 1977 als Englischlehrer arbeitete und erste Gedichte in englischer und deutscher Sprache veröffentlichte. Von 1977 bis 1982 studierte er an der McGill University in Montréal und arbeitete als Lehrer am dortigen Goethe-Institut. Bekannt wurde Sterchi 1983 mit seinem Roman Blösch, für den er mehrfach ausgezeichnet wurde. Von 1984 bis 1994 lebte Sterchi als freier Schriftsteller in einem spanischen Dorf in der Nähe von Valencia. Sein gegenwärtiger Wohnsitz ist Bern.

Das Schweizerische Literaturarchiv der Schweizerischen Nationalbibliothek hat im Jahr 2008 das Archiv von Beat Sterchi erworben. Es umfasst insbesondere die Werkdokumentation zum Roman Blösch.

Auszeichnungen

  • 1983 Aspekte-Literaturpreis (zusammen mit Zsuzsanna Gahse)
  • 1983 Weinpreis für Literatur
  • 1984 Einzelwerkspreis der Schweizerischen Schillerstiftung für Blösch
  • 1984 Buchpreis des Kantons Bern
  • 1988 Förderpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie
  • 1996 Basler Hörspielpreis
  • 2001 Literaturpreis der Stadt Bern
  • 2003 Preis der Welti-Stiftung für das Drama für Nach Addis Abeba
  • «Weiterschreiben», Stadt Bern 2013
  • 2018 Literaturpreis Kanton Bern für Aber gibt es keins

Werke

  • Blösch, Zürich 1983
  • Skizzen aus einem spanischen Dorf, Göttingen 1985
  • Going to Santiago, Zürich 1995
  • Äm Gessler sy Huet, Belp 1997
  • Dr Forstinspäkter, Belp 1997
  • Nid lugg lah gwinnt, Belp 1997
  • Dr Sudu, Belp 1997
  • Vom Elend in den Chefetagen, Belp 1997
  • Ich bin nicht Melania Meiler, Belp 1998
  • Das Muttermal, Belp 1998
  • Auch sonntags etwas Kleines, Zürich 1999

Herausgeberschaft

  • Zur Feier des Tages, Muri bei Bern 1992

Weblinks

Bestände UB Bern

Quellen

Dieser Text entstand auf Grundlage der Freien Enzyklopädie Wikipedia und wurde am 20.02.2011 hier eingestellt. Der Originaltext wurde unter der GNU Free Documentation License und der Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht. (Originalversion in der Wikipedia)



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